Geschichten

Der  Schnupfen

An einem verschneiten Wintertag in einer noch verschneiteren Hütte lebte einmal eine Mutter, mit ihren drei Söhnen. Einer davon hieß Karl Eduard Kaffeetasse. Da fragte er eines Tages: „Mutter muss ich heute in die Adam-von-Bront-Schule? Ich glaube, ich habe eine Erkältung.“ Als Bekräftigung nieste er noch dreimal ordentlich, wie es sich gehört. „Hatschi“, „Hatschi“ und noch einmal „Haaaatschiii“. Hans Josef  Quittensaft  rief  dazwischen: „ Dass klingt aber gar nicht gesund “.  Kugelbauch Tomatenkopf jedoch sagte, sich kämmend vor dem Spiegel: „Du deine Nase tropft. “ „Kommt davon“, warf ihnen die Mutter vor „ ihr hättet ja nicht draußen in  der Nässe spielen müssen. Leg dich erst mal auf das Sofa, dann  bring ich dir das Essen dahin“, sagte die Mutter zu Karl. „Und Ruhe dich bis dahin etwas aus, ja?“ „Ist gut Mutti“. Karl legte sich auf das Sofa und bald darauf war er eingeschlafen. Als die Mutter ihm das Essen brachte, fand sie den schlafenden Karl, stellte das Essen ab, (es gab Bohneneintopf) und ging wieder. Hans und Kugelbauch kamen in das Zimmer und  setzten sich auf das Sofa und aßen den Bohneneintopf bis auf die letzte Bohne auf. Als Karl erwachte, sah er keine Bohne mehr. Die letzte Bohne war heruntergefallen. Als Karl nach zwei Tagen wieder in die Schule kam, gesund und munter, erzählte er noch mal Zwiebelwiebke, der Meerschweinchendame, die ganze Geschichte. Das war die Geschichte von Karl Eduard Kaffeetasse.

6. Dezember 2009

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